[REVIEW] Karin Slaughter: Tote Augen

Samstag, 18. Februar 2012

Titel: Tote Augen
Autor/in: Karin Slaughter
Erscheinungsjahr: 2011
Originaltitel: Undone / Genesis
Verlag: Blanvalet
Preis: 19,99€
Seiten: 572
Notes: Teil 3 der Reihe um Will Trent.






Irgendjemand hatte viel Zeit mit ihr verbracht - jemand, der sich auskannte in der Kunst der Folter ...

Nach dem schrecklichen Anschlag, dem ihr geliebter Partner in crime und Ehemann Jeffrey Tolliver zum Opfer fiel, wollte Sara Linton nichts mehr, als Abstand zu gewinnen. Doch kaum hat sie in der Stadt ihrer Kindheit wieder Fuß gefasst, bricht erneut das Böse in ihr Leben ein ...
In der Notaufnahme des Grady Hospital muss sie eine junge Frau versorgen, die erst gefoltert und misshandelt - und dann, offenkundig auf der Flucht vor ihrem Peiniger, von einem Auto erfasst wurde. Selbst dem Ermittler Will Trent stockt angesichts der Gewalt, der die junge Frau ausgesetzt war, der Atem. Als er den Unfallort begeht, stößt er auf eine Folterkammer tief unter der Erde - und auf Spuren eines zweiten Opfers!


Ein älteres Ehepaar fährt mitten auf einer ansonsten leeren Straße eine nackte, schwer verletzte Frau an. Eben diese Frau landet in der Notaufnahme, in der gerade Dr. Sara Linton Dienst hat. Und niemand anderes als Special Agent Will Trent ist der erste Polizist, der die Verletzte befragen kann – mit nicht unbedingt viel Erfolg. Doch eines steht schnell fest: Anna, die Verletzte ist bei weitem nicht das einzige Opfer des Verrückten, der Anna und eine andere Frau unter der Erde gefangen hielt, sie missbrauchte, blendete, taub machte und auf schier unmenschliche Weise folterte. Denn es gibt bereits zwei neue Vermisste …

Seit November auf meinem SUB gelistet, habe ich dieses Buch nun endlich doch noch gelesen – zum Glück! Denn mit Tote Augen schafft Slaughter hier das Verbindungsstück ihrer beiden Erfolgsserien. Auf der einen Seite hätten wir da Sara Linton, die Überlebende des Trios Jeffrey Tolliver und Linton, die Slaughter zum weltweiten Durchbruch verhalfen. Auf der anderen Seite hätten wir Special Agent Will Trent, dessen Geschichte in Verstummt begann, in Entsetzen fortgeführt wurde und der jetzt eben auf Sara trifft.

Mehr als drei Jahre sind nun schon seit Jeffreys Tod vergangen und noch immer schafft es Sarah nicht, Lena Adams‘ Stellungnahme zum Tod ihres Mannes zu lesen – und das schön breit getreten auf mehr als 500 Seiten. Schon nervig, ganz ehrlich. Dagegen wirkt Wills zerstörerische Beziehung zu Angie Polaski fast menschlich. Eine interessante Kombination, zweier einzigartiger – sowohl negativer, wie auch positiver – Charaktere. Eine spannende Geschichte, die allerdings gen Ende auch leicht abstruse Züge annimmt.

Dennoch für den Erstling aus dem Hause Trent & Linton wohlwollende:


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