[REVIEW] Isaac Marion: The New Hunger

Sonntag, 24. November 2013

Spannend. Aufschlussreich. Zombiemäßig-gut.

Titel: The New Hunger
Autor/in: Isaac Marion
Erscheinungsjahr: 2013
Verlag: Vintage Books
Preis: 5,69€
Seiten: 165
Notes: Vorgeschichte zu "Warm Bodies".

KLAPPENTEXT:
Julie Grigio drives with her parents through the crumbling wastelands of America - a nightmarish family road trip in search of a new home.

A few hundred miles away, Nora Greene finds herself the reluctant, terrified guardian of her younger brother when her parents abandon them in the not-quite-empty ruins of Seattle.

In the darkness of a forest, a dead man in a red tie opens his eyes. With no memory of who or what he is, he must unravel the grim mystery of his existence - right after he learns how to think, how to walk, and how to satisfy the monster howling in his belly...

Two warped families and a lonely monster. Unknown to any of them, their paths are set to cross in a startling encounter that will change the course of their lives - or deaths - forever.

ZUSAMMENFASSUNG:
Während mitten im Wald irgendwo in einem völlig veränderten, um nicht zu sagen zerstörten Amerika, ein Mann mit einer roten Krawatte als Untoter, als Zombie, erwacht, ist die zwölfjährige Julie Grigio mit ihren Eltern unterwegs - wieder einmal sind sie auf der Suche nach einem neuen Zuhause. Ihr Ziel ist Kanada, schließlich ist der Gedanke, dass die Seuche sich nur in Amerika so verschlimmert hat, zu schön, um wahr zu sein. Und dennoch ist es ihre einzige Chance, an der Grenze um Aufnahme zu bitten.

Zur gleichen Zeit, zieht die sechzehnjährige Nora Greene mit ihrem siebenjährigen Bruder durch die Lande und gibt sich dabei die größte Mühe, ihm nicht zu sagen, dass ihre Eltern sie einfach verlassen haben. Verlassen, während das Land von Zombies überrannt wird.

Was sowohl der Mann mit der roten Krawatte, die kleine Julie und auch Nora nicht wissen - früher oder später wird das Schicksal sie zusammen führen ...

FAZIT:
Wer sich, wie ich schon nach den ersten Seiten von Warm Bodies - zu meiner Rezension - gefragt hat, wer R nun eigentlich ist, wie alt er ist und wo er herkommt, wird hier leider ziemlich enttäuscht, das sei leider gesagt. Denn Marion bleibt wieder einmal sehr vage. Ja, R ist mindestens zehn Jahre älter als Julie, vielleicht sogar zwanzig. Zumindest war er Ende zwanzig, Anfang dreißig, als er verwandelt wurde. Und das war sieben Jahre, ehe sich beiden überhaupt - bewusst - begegnet sind. Und bereits da war sie etwas Besonderes für ihn, so viel verrät das Buch dann doch.

Aber auch wenn mich die mangelnden Infos wieder einmal stören, gefällt es mir ausgesprochen gut, wie Marion die beiden Geschichten miteinander verbindet - zumindest meistens. Denn manchmal wirken besagte Verbindungen leider einfach nur erzwungen, was meine Bewertung nach unten sinken lässt. Doch weil mir auch die Geschichte von Nora und ihrem Bruder und damit verbunden auch die von M, Rs späterhin bestem Freund, so gut gefallen, hat, bleibt es für mich kein perfektes Buch, wohl aber eines, das ich sehr gerne gelesen habe.

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