[REVIEW] Ransom Riggs: Die Insel der besonderen Kinder

Donnerstag, 19. April 2012

Titel: Die Insel der besonderen Kinder
Autor/in: Ransom Riggs
Erscheinungsjahr: 2011
Verlag: PAN
Preis: 16,99€
Seiten: 416
Notes: Hoffentlich der 1. Teil einer Reihe. :)






DIE INSEL. DIE KINDER. DAS GRAUEN. BIST DU BEREIT FÜR DIESES ABENTEUER?

Manche Großväter lesen ihren Enkeln Märchen vor – doch was Jacob von seinem hörte, war etwas ganz, ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der merkwürdige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben – und von den Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind. Inzwischen ist Jacob ein Teenager und glaubt nicht mehr an die wunderbaren Schauergeschichten. Bis zu jenem Tag, an dem sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt …

Wenn man den unglaublichen Geschichten von Jacobs Großvater glauben darf, dann hatte der alte Mann eine wirklich fantastische Kindheit und Jugend. Zusammen mit dem Jungen, der schier übermenschliche Kräfte besaß, dem Mädchen, das schweben konnte oder auch der jungen Dame, aus deren Händen Licht schien. Als Jacob selbst noch klein war, glaubte er fest an all diese wunderbaren Gestalten und war fasziniert von den Fotos, die ihm sein Grandpa zeigte - auch, wenn er selbst damals zum Teil schon sah, dass sie nicht echt sein konnten.

Aber als Jacob älter wird, schwindet sein Glaube immer mehr und mehr. Weil er weiß, dass Menschen, die zu viel gesehen haben, oft Dinge erfinden, um es sich einfacher zu machen. Und sein Großvater war immerhin im zweiten Weltkrieg, als all diese Geschichten passiert sein sollen. Und auch als sein Grandpa immer wieder davon spricht, dass Sie ihn holen kommen, dass er Jacob schützen muss, hört im keiner zu. Erst, als der alte Mann in Jacobs Augen stirbt und Jacob im Wald ... etwas sieht, wird ihm klar, dass er auf diese Insel muss, von der sein Großvater immer erzählt hat. Und dort muss er Miss Peregrine finden, die dort einst ein Waisenhaus für ganz besondere Kinder leitete ...

Also um ehrlich zu sein - dieses Buch ist einfach wunderbar. Nicht nur, dass es eine Idee aufgreift, die mir bisher noch völlig fremd war - die Idee, nach alten, scheinbar unheimlichen Bildern zu suchen und passend zu den Fotos eine Geschichte zu erzählen. Nein, auch die Geschichte an sich ist toll. Es war mir fast unmöglich, dieses Buch aus der Hand zu legen, ehe ich es ganz gelesen hatte. Einfach toll. Und der wirklich einzige Kritikpunkt, der mir im Moment einfällt, ist der, dass die Geschichte so offen endet. Voll verdiente ...




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