[REVIEW] Alyson Noel: Die Unsterblichen

Samstag, 25. Februar 2012

Titel: Die Unsterblichen
Autor/in: Alyson Noel
Erscheinungsjahr: 2011
Originaltitel: Evermore
Verlag: Weltbild
Preis: 2,99€/Mängelexemplar
Seiten: 374
Notes: Teil 1 der Evermore-Reihe.





Wahre Liebe ist unsterblich.

Als Ever ihm zum ersten Mal in die Augen sieht, scheint ihre Welt plötzlich eine andere zu sein. Damen hat etwas, das Ever tief berührt. Seit sie als Einzige schwer verletzt den Autounfall überlebte, dem ihre ganze Familie zum Opfer fiel, hat sie sich nicht mehr so glücklich gefühlt wie in diesem Augenblick. Aber irgendetwas ist merkwürdig an Damen. Denn seitdem sie dem Tod so nah war, besitzt sie die einzigartige Fähigkeit, die Gedanken der Menschen um sie herum hören zu können. Doch nicht so bei Damen: keine Gedanken, nicht der leiseste Ton, nichts. Kann es sein, dass Damens Seele tot ist und er schon längst nicht mehr lebt? Aber woher kommen dann die starken Gefühle, die sie beide verbinden?

Es ist ein Albtraum. Ein Albtraum, aus dem Ever einfach nicht mehr aufwacht. Ein Autounfall sorgt dafür, dass sie alles verliert - ihre Familie, ihr altes Leben. Während ihre Familie bei dem Unfall stirbt, zögert sie und überlebt. Als einzige. Sie zieht zu ihrer Tante nach Kalifornien und führt dort ein Leben, das sicher jede andere in ihrem Alter lieben würde - eigener Whirlpool, iPhone, nagelneuer Laptop und mehr. Doch all das ändert nichts daran, dass Ever die Auren der Menschen sehen und ihre Gedanken hören kann.

Ein Fluch, wie sie glaubt. Und in ihrem neuen Leben hat sie niemand anderes, als den Geist ihrer toten kleinen  Schwester Riley, die ihr halbwegs das Gefühl gibt, normal zu sein. Doch dann trifft sie Damen Auguste. Den einzigen Menschen ohne Aura und auch den Menschen, dessen Gedanken sie nicht hören kann. Aber ist Damen überhaupt ein Mensch? Aus dem Nichts zaubert er für Ever rote Tulpen hervor und tut auch sonst reichlich wenig, um halbwegs menschlich anzumuten. Doch was bedeutet das für Ever und die Tatsache, dass sie gerade dabei ist, sich in ihn zu verlieben?

Nachdem die ersten drei Teile der Evermore-Reihe nun schon ewig, wie mir scheint, in meinem Hörbuchregal vor sich hinstauben und ich es bisher gerade einmal geschafft habe, mir die ersten beiden Tracks des ersten Bandes anzuhören, habe ich es nun also wirklich geschafft, Die Unsterblichen, also den ersten Band zu lesen. Was sagt man dazu? Ich jedenfalls bin stolz auf mich - und ärgere mich zugleich ein wenig, das Buch nicht eher gelesen oder zumindest das Hörbuch gehört zu haben. Tja ...

Denn wider aller Erwartungen fand ich das Buch überraschend gut. Ever ist relativ sympathisch, Riley, ihre Schwester ist einfach nur toll. Und Damen ... ja, also der stört irgendwie das Bild ein bisschen, weil er so ... nun ja, lahm daher kommt. So gar nicht beschützerisch oder ritterlich. Nicht einmal im Ansatz, der sogar in jedem männlichen Wesen, das man so auf der Straße antrifft, schlummern dürfte. Und das nervt fast genauso wie die unrealistische Wendung des Buches mit einer Dame namens Drina. Von daher letzten Endes also leider auch nur gut, nicht prima und schon gar nicht genial.


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