[REVIEW] William C. Gordon: Missgeburt

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Titel: Missgeburt
Autor/in: William C. Gordon
Erscheinungsjahr: 2011
Originaltitel: The Ugly Dwarf
Verlag: Hoffmann und Campe
Preis: 19,99€
Seiten: 255
Notes: Teil 3 der Reihe um Samuel Hamilton
- Rezensionsexemplar -




Es war kein gewöhnlicher Mord.
Hier wurde ein Mensch abgeschlachtet.

San Francisco, 1963: Am Hafen wird ein tiefgefrorener menschlicher Oberschenkel entdeckt. Aber wo ist der Rest der Leiche? Als man die Identität des Opfers endlich feststellt, wird klar, dass dies womöglich kein Einzelfall ist. Auch die Freundin des Opfers ist verschwunden - der Beginn einer sadistischen Mordserie?

Als der findige und aufstrebende Reporter Samuel Hamilton von seiner Freundin Melba erfährt, dass sie am Hafen zufällig einen menschlichen Oberschenken gefunden hat, ist er sofort Feuer und Flamme. Wer war der Tote? Und vor allem – wo ist der Rest von ihm abgeblieben? Denn auch als man ein weiteres Körperteil findet, bleibt die Identität des Opfers, das hier fachmännisch zerlegt wurde, noch immer im Dunkeln. Nur eines steht fest: der Tote war mexikanischer Herkunft.

Natürlich macht sich Hamilton sofort an die Ermittlungen und dringt dabei in das Territorium der mexikanischen Einwanderer ein. Schon bald gerät eine so genannte Heilerin, die nebenbei als Domina jobbt in Hamiltons Visier. Denn fest steht, dass sie und der Kleinwüchsige, in dessen selbst gegründeter Kirche sie ihre Heilkünste anbietet, irgendetwas zu verbergen haben. Doch wenigstens die Besitzerin eines mexikanischen Supermarkts hilft Hamilton, seine Ermittlungen voranzutreiben … ohne, dass er weiß, dass er dem Mörder so gefährlich nahe kommt …

Nachdem man es zur heutigen Zeit ja eigentlich gewöhnt ist, dass in scheinbar unlösbaren Fällen gleich das CSI anmarschiert kommt, ein bisschen hierhin, ein bisschen dorthin in seinem Labor schnippt und im Handumdrehen Täter und Motiv präsentiert, löst Samuel Hamilton seine Fälle noch ohne technisches Blabla, quasi mit harter Arbeit. Fast wie ein Erholungsurlaub von all dem High Tech und  den Computern. Und noch dazu eine fesselnde Story, deren einziges Manko der Fakt ist, dass am Ende für meinen Geschmack doch ein wenig zu viele Fragen offen bleiben.



Für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares bedanke ich mich herzlich bei 
Hoffmann und Campe.

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