[REVIEW] John Niven: Das Gebot der Rache

Freitag, 12. Februar 2016




Kurzbeschreibung:

Die kalte Hand des Bösen

Die meisten Menschen können ihre Rachephantasien kontrollieren. Aber es gibt einige, bei denen die Gier nach Rache grenzenlos ist. Einen solchen Fall erzählt John Niven in Das Gebot der Rache. Mit seinem neuen aufsehenerregenden Roman beweist der Kultautor seine Meisterschaft auch im Bereich des schonungslosen Thrillers und nimmt den Leser mit auf eine Reise, die er nie wieder vergessen wird.



Zusammenfassung:

Zwei Jahre zuvor war Donalds Leben perfekt - das gesteht er im Hinblick auf das Leben, das er inzwischen in Florida führt. Glücklich verheiratet mit seiner Frau Sammy und Vater eines neunjährigen Sohnes zu sein, war alles für ihn. Und durch seine gelegentliche Arbeit als Filmkritiker für die Zeitung von Sammy hatte er auch jede Menge Zeit für seine Familie. Ein fantastisches Haus in der Weite Kanadas war da nur das Tüpfelchen auf dem i. Aber als Donnie von seiner Vergangenheit eingeholt wird, tut sie dies mit einer Gewalt, wie er sie nie für möglich gehalten hätte. Und es ist diese Gewalt, die Donnie zwei Jahre später dazu treibt, seine Geschichte aufzuschreiben - seine Geschichte über das Gebot der Rache ...



Fazit:

Nachdem mich "Kill Your Friends" fasziniert, "Coma" gefesselt und "Gott bewahre" einfach nur vor Begeisterung aus den Schuhen gehauen hat, hatte ich schon so eine Ahnung, dass auch dieses Buch wieder genau einen Nerv bei mir treffen würde. Zwar tat ich mir mit dem Lesen zu Beginn ein wenig schwer, da es schon ein wenig dauert, bis man allmählich die Zusammenhänge ganz erfasst hat. Aber dennoch konnte ich das Buch nach dieser kleinen Schwierigkeit kaum noch aus der Hand legen. Und ich muss sagen, dass mich keines von Nivens Büchern bisher so nachdenklich gemacht hat wie dieses hier. Wofür wohl auch hauptsächlich Nivens einzigartiges Talent verantwortlich ist, seinen Protagonisten und somit wohl auch ein wenig dem Leser einen Spiegel vorzuhalten und somit ganz ohne viel Firlefanz klarzustellen, dass - wie hier am Beispiel von Donnie - nie etwas je so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Entsprechend meiner Begeisterung für dieses Buch ziehe ich nur eine Welt für den etwas schwierigen Einstieg in die Geschichte ab und vergebe wohl verdiente ...


Für die Bereitstellung dieses tollen Rezensionsexemplars vielen lieben Dank an Heyne Hardcore und die netten Damen und Herren vom Blogger Portal von Random House.

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