[REVIEW] Laura Resnick: Esther Diamond // #1 Verzaubert

Sonntag, 22. November 2015


Kurzbeschreibung:

"Wir treten gegen das Böse an", sagte Max würdevoll.
"Ach", sagte ich, "aha. Okay."
Glauben Sie mir: Wenn Ihnen jemand erzählt, dass er für eine jahrhundertealte Geheimorganisation arbeitet, die schwarze Magie bekämpft, wird Ihnen auch kein schlauerer Kommentar einfallen.

Es gibt Helden, die jeder Gefahr mutig entgegentreten – Esther gehört ganz sicher nicht dazu: Sie ist ein Showgirl und träumt davon im Rampenlicht zu stehen. Esthers große Chance scheint gekommen zu sein, als die Hauptdarstellerin einer Zaubershow spurlos verschwindet. Esther übernimmt die Rolle und ahnt nicht, dass so für sie ein unglaubliches Abenteuer beginnt, denn sie ist möglicherweise die Einzige, die New York vor einem hungrigen Dämon beschützen kann …



Zusammenfassung:

Esthers Traum ist es, am Theater ganz groß rauszukommen. Allerdings ist sie für den Anfang dann aber doch ganz froh - gut, zumindest halbwegs -, die Zweitbesetzung der Hauptdarstellerin zu sein und solange, bis sie gebraucht wird, als Nymphe im knappen Fummel über die Bühne einer zweitklassigen Zaubershow zu hüpfen. Zumindest ist das so, bis besagte - übrigens ganz unausstehliche und talentfreie - Hauptdarstellerin bei einem Verschwindetrick wirklich nicht mehr aufzufinden ist - und das auch noch vor versammeltem Publikum! Nervige Hauptdarstellerin hin oder her - Esther hat nicht vor, in derselben Zauberkiste wie ihre Vorgängerin einfach zu verschwinden und stellt kurzerhand ihre eigenen Ermittlungen an - mit einem erstaunlichen Ergebnis ...



Fazit:

Und wieder ein Buch, das schon das eine oder andere Jahr auf meinem Stapel ungelesener Bücher verbracht hat. Um ehrlich zu sein, war es damals eine Art Frustkauf, weil da eine ganze Kiste Mängelexemplare bei Weltbild stand und ich unbedingt eins mitnehmen wollte und ... nun ja, dieses Buch hier war noch das lesenswerteste darunter, wie mir schien. Na ja ...

Alles in allem habe ich eine ganze Weile an diesem Buch zu knabbern gehabt. Einfach, weil der Anfang sich so dermaßen hingezogen hatte. Zauberkiste hier, Zaubershow da - einfach unglaublich langwierig. Als ich mir dann aber endlich mal ein Herz gefasst hatte und mich durch diesen Anfang durchgequälte, wurde es nach und nach immer besser. Die Geschichte hat überraschend viel Witz, harmoniert super mit den doch etwas außergewöhnlichen Protagonisten und hat auch ein gutes Ende für meine Begriffe. Abschließend lässt sich also sagen, dass ich durchaus nicht abgeneigt bin, zukünftig mal wieder ein neues Abenteuer von Esther, Max und ihrer fidelen Transen-Crew zu lesen ... :)

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