[REVIEW] Karin Slaughter: Schattenblume

Samstag, 27. Juli 2013

Fesselnd. Nervenaufreibend. Karin Slaughter.

Titel: Schattenblume
Autor/in: Karin Slaughter
Erscheinungsjahr: 2006
Originaltitel: Indelible
Verlag: Wunderlich
Preis: 19,90€
Seiten: 480
Notes: Teil 4 der Reihe um Sara Linton und Jeffrey Tolliver.

KLAPPENTEXT:
Und plötzlich ist er da – der letzte Tag deines Lebens. 

Ein Geiseldrama hält ganz Heartsdale in Atem. Zwei schwer bewaffnete Männer haben die Polizeistation von Grant County überfallen. Einer der Polizisten dort wurde erschossen, Chief Jeffrey Tolliver schwer verwundet. Ebenfalls im Gebäude ist Sara Linton, die Kinderärztin und Rechtsmedizinerin des Städtchens. Sie versucht verzweifelt, ihrem geliebten Jeffrey das Leben zu retten. Aber jeden Moment kann einer der Gangster merken, dass der erschossene Cop gar nicht der Chief ist, auf den sich es offensichtlich angesehen haben ...


ZUSAMMENFASSUNG:
Als Dr. Sara Linton ihren Ex-Mann und Wieder-Lebensgefährten Jeffrey Tolliver auf der Polizeiwache des Grant County besucht, ahnt sie nicht, dass wenige Minuten nach ihrem Eintreffen zwei Maskierte das Revier stürmen und Menschen töten und schwer verletzen werden. Doch genau so ist es. Und damit nicht genug, Eine Gruppe Kinder, die gerade eine Führung durch die Wache macht, gerät mitten in die Geiselnahme, ebenso wie Jeffrey, den die Maskierten anschießen.

Glücklicherweise gelingt es Sara, den Geiselnehmern klarzumachen, dass sie mit einem der Beamten, bereits Jeffrey erschossen haben, an dem die beiden ein ungewöhnliches Interesse haben. Und während Sara an Jeffreys Seite kniet und alles gibt, um ihn am Leben zu halten, erinnert sie sich an jenen Besuch in Jeffreys Heimatstadt, als sie beide gerade wenige Monate zusammen waren. Sie erinnert sich an die beiden Mordfälle, die sie damals beinahe auseinander gebracht hätten, die sie am Ende aber doch gemeinsam lösten und die sie stärker machten. Vor allem aber erinnert sie sich daran, dass in Jeffreys Heimatstadt noch immer manch einer glaubt, er sei ein Vergewaltiger und habe einen Sohn mit einem vor Jahren ermordeten Mädchen ...

FAZIT:
Im vierten Fall, den Sara Linton und Jeffrey Tolliver zu lösen haben, nimmt uns Karin Slaughter erstmals mit in die Vergangenheit der beiden. Warum - nun, das wird erst nach einer ganzen Weile klar. So verlaufen also die Handlungsstränge einmal in der Gegenwart in Grant County mitten in der Geiselnahme im Polizeirevier und einmal vor fünfzehn Jahren, als Sara und Jeffrey sich gerade kennen gelernt haben. Und an sich ergibt alles am Ende ein rundes Bild.

Nun ja, wenn da nicht Lena Adams wäre, die mit ihrem Egoismus dermaßen nervtötend ist, dass ich nicht selten kurz davor war, das Buch ganz, ganz weit zu werfen. Fürchterlich. Und leider ging mir auch Sara hin und wieder gehörig auf die Nerven. Aber davon abgesehen, haben wir hier ein Buch, das sich durchaus lesen lässt und dessen Geschichte mir auch noch - mal abgesehen von Linton und Adams - ganz gut gefiel.

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