[REVIEW] Tess Gerritsen: Blutmale

Donnerstag, 28. Februar 2013

Teuflisch. Blutig. Fesselnd.

Titel: Blutmale
Autor/in: Tess Gerritsen
Erscheinungsjahr: 2007
Originaltitel: The Mephisto Club
Verlag: Limes
Preis: 9,95€ (Taschenbuch/Blanvalet)
Seiten: 414
Notes: Teil 6 der Reihe um Jane Rizzoli und Maura Isles.

KLAPPENTEXT:
Eine junge Frau wird ermordet aufgefunden - ihre Leiche wurde offensichtlich für ein satanistisches Ritual missbraucht. Kurze Zeit später wird eine junge Polizistin ermordet. Auch ihr Körper ist gezeichnet ...





ZUSAMMENFASSUNG:
Es ist Heiligabend in Boston, als sowohl Jane Rizzoli als auch Maura Isles an einen Tatort gerufen werden. Einen Tatort, der selbst gestandenen Polizisten zu schaffen macht. Eine junge Frau wurde ermordet und anschließend so zerstückelt, dass ihre Körperteile im halben Haus zu finden sind - eine Hand auf einem Teller im Esszimmer und der Kopf in der Küche in einem satanistisch anmutenden Kreis, der von geschmolzenem, schwarzen Kerzenwachs umgeben ist. Doch nicht nur die Tatsache, dass da wohl ein Satanist im Werk war - er schrieb "Peccavi", also "Ich habe gesündigt" mit dem Blut des Opfers an die Wand - beunruhigt Rizzoli und Isles. Auch die am Tatort gefundene, abgetrennte Hand ist nicht die der Toten.

Außerdem rief der Täter auch noch vom Haus des Opfers aus bei einer Psychiaterin an, die Maura am liebsten nie wiedersehen würde - ist sie doch auf geradezu perverse Weise von Serienmördern besessen und hält auch Sitzungen mit Mauras Mutter Amalthea ab. Durch besagte Psychiaterin stoßen die Ermittlungen bald auch auf die so genannte Mephisto Stiftung - just, als der Täter ein weiteres Mal zuschlägt und dieses Mal eine Polizistin ermordet. Fragt sich nur, worauf es der Täter wirklich abgesehen hat - die Stifung oder verfolgt er sein eigenes perfides Spiel?

FAZIT:
Inzwischen kann ich steif und fest von mir behaupten, dass ich ein richtiger Fan von Tess Gerritsens Büchern bin - und das sicher nicht nur deshalb, weil man sie nicht nach der Reihenfolge der Veröffentlichungen lesen muss, was ich allerdings, da ich es selbst so mache, genial finde. Es ist ein wahres Ding der Unmöglichkeit, ein Buch von Gerritsen aus der Hand zu legen, sobald man erst einmal die ersten Seiten gelesen hat. So auch dieses Mal. Zudem war ich fasziniert von der Mühe, die Gerritsen in ihre Recherchen gesteckt haben muss und die ein ungemein fesselndes Buch hervorbrachten. Teuflisch unf blutig, ja - aber auf fesselnde, geradezu furchtbar spannende Weise.

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