[RE-READ] Cassandra Clare: City of Glass

Sonntag, 18. November 2012

Titel: City of Glass
Autor/in: Cassandra Clare
Erscheinungsjahr: 2009
Originaltitel: City of Glass
Verlag: Arena
Preis: 19,95€
Seiten: 721
Notes: Teil 3 der Chroniken der Unterwelt.

KLAPPENTEXT:
In Idris sind düstere Zeiten angebrochen. Als Valentin sein tödliches Dämonenheer zusammenruft, gibt es nur eine Chance, um zu überleben: Die Schattenjäger müssen ihren alten Hass überwinden und Seite an Seite mit den Schattenwesen in diesen Kampf ziehen. Um Clary vor der drohenden Gefahr zu schützen, würde Jace alles tun - doch dafür muss er sie erst einmal verraten ...

ZUSAMMENFASSUNG:
Nun, da Clary weiß, dass der Hexenmeister Ragnor Fell ihre Mutter wieder aufwecken kann, hält sie nichts mehr davon ab, mit den Lightwoods nach Idris zu reisen und Fell dort aufzusuchen - zumindest glaubt sie das. Denn als sie am Institut eintrifft, sind Jace und seine Familie bereits abgereist und sie trifft nur Magnus an, der den Lightwoods das Leben rettete, indem er für sie ein Portal schuf, als Valentins Forsaken angriffen. Wütend und enntäuscht erschafft sie ihr eigenes Portal und zieht Luke beim Versuch, sie aufzuhalten, mit hinein.

Die beiden landen im Lyn-See, dessen Wasser für Schattenjäger wie Clary giftig ist. Luke bleibt also gar nichts anderes übrig, als das Gesetz zu brechen, sich mit Clary nach Alicante und dort zu seiner Schwester Amatis zu schleichen, die Clary versorgen kann. Derweil befindet sich Simon mit den Lightwoods im Hause der Penhallows, Freunden der Lightwoods. Obgleich es verboten ist, Schattenweltler wie Simon unangemeldet in die Hauptstadt der Schattenjäger zu bringen, war dies für Jace die einzige Möglichkeit, ihm das Leben zu retten.

Doch kaum in Alicante angekommen, fordert der neue Inquisitor auch schon, Simon zu sehen und verspricht, ihn so schnell wie möglich per Portal nach New York zu schicken. Doch als Alec ihn in die Garnison bringt, ahnt er bereits, dass an dieser Sache etwas faul ist. Und so ist es auch - der Inquisitor verlangt von Simon ein Geständnis, dass beinhaltet, dass Robert und Maryse Lightwood und sogar ihr ältester Sohn Alec Valentin immer treu waren, ehe er nach New York zurückgeschickt werden wird. Doch Simon weigert sich und der Inquisitor sperrt ihn im Bestreben, ihn auszuhundern, ein.

Als Clary schließlich im Haus der Penhallows eintrifft, stößt sie dort auf Jace, der gerade Aline Penhallow küsst - ein Schlag in Clarys Gesicht, der nur noch schlimmer wird, als Jace ihr all ihre tiefsten Ängste entgegenschleudert. Sie läuft davon und trifft so auf Sebastian Verlac, der sie nicht nur nachhause bringt, sondern auch spontan Hilfe anbietet, mit ihr nach Ragnor Fell zu suchen. Und das, wo der finale Kampf mit Valentin kurz bevorsteht und sich ein Verräter unter den Schattenjägern befindet, der nicht ist, wer er zu sein scheint ...

FAZIT:
Also dann - mein dritter Re-Read-Post mit dem 3. Teil der Chroniken der Unterwelt, im Original auch als The Mortal Instruments bekannt. Bis zum Lesen von City of Fallen Angels und City of Lost Souls war dieser Teil der Reihe zumindest im Hinblick auf Magnus und Alec mit Abstand mein liebster. Denn wenngleich es für mich auch bei meinem zweiten Lesedurchgang unglaublich anstrengend war, Clarys Protzigkeiten zu ertragen, gab es doch auch jede Menge Momente, in denen sich Magnus und Alec an Unbeholfenheit fast selbst übertroffen haben, was nun wirklich unglaublich amüsant ist, wo sie einander doch eigentlich lieben.

Vom Schreibstil her ist Cassandra Clare wirklich einzigartig - und großartig. Ganz zu schweigen von der Welt, die sie in ihren Büchern erschaffen hat. Die Welt der Schattenjäger, die ebenso interessant wie unglaublich spannend ist und in die ich ab dem 23. August 2013 kaum abwarten kann, einzutauchen. Dennoch bleibt festzuhalten, dass City of Glass immer noch eines meiner liebsten Bücher ist, auch wenn ich Clary hin und wieder einfach nur noch anstrengend fand, daher auch keine vollkommene Bestbewertung.


Und weil diese Stelle unter so vielen anderen im Buch einfach zu toll war, um sie zu übergehen ...

"Ich bin ein Mann und Männer trinken keine rosafarbenen Getränke", verkündete er kategorisch. "Mach dich von dannen, Weib, und bring mir etwas Braunes!" "Etwas Braunes?" Isabelle verzog das Gesicht. "Braun ist eine männliche Farbe", erklärte Jace (...). "Wenn du bitte mal schauen würdest: Auch Alec trägt Braun." Wehmütig blickte Alec an sich hinab. "Dieser Pullover war mal schwarz", sagte er. "Aber dann ist er verblasst." "Du könntest ihn mit einem paillettenbesetzten Stirnband aufpeppen", schlug Magnus vor (...).
S. 708

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