[REVIEW] Todd Strasser - Wish U Were Dead

Donnerstag, 24. März 2011

Erscheinungsjahr: 2010
Verlag: Carlsen
Preis: 9,95€
Seiten: 270
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In ihrem Blog wünscht "an-G-kozzt" ihren Mitschülern Lucy, Adam und Courtney den Tod. Kurz darauf verschwinden Lucy und Adam. Die 16-jährige Madison beginnt der Sache nachzugehen. Haben die seltsamen Mails, die sie in letzter Zeit bekommt, etwas damit zu tun? Und warum zieht sich Tyler, den sie so anhimmelt, immer weiter von ihr zurück? Als dann auch noch Courtney vermisst wird, bricht Panik aus. Und Madison bekommt unerwarteten Besuch.

Sie ist eine Außenseiterin. Das Ebenbild dessen, was man wohl niemals ausrotten wird, weil es immer Leute geben wird, die sie demütigen wollen. Doch zumindest hat sie einen Weg gefunden, ihrem Frust und ihrer Hilflosigkeit Luft zu machen – sie schreibt unter dem Pseudonym „an-G-kozzt“ einfach einen Blog über all das. Darüber, wie sehr sie Lucy und ihre Freunde für das hasst, was sie ihr antun. Ein guter Weg – bis Lucy und ihr Freund Adam plötzlich verschwinden …

Derweil geht Madison ihrem Leben nach. Sie hat sich verliebt und kann an niemand anders als Tyler denken … bis sie erfährt, dass ihre einst beste Freundin Lucy verschwunden ist. Automatisch kommen ihr wieder die anonymen E-Mails in den Sinn, die sie bereits seit einiger Zeit erhält. Ob Lucys Verschwinden mit den Mails in Zusammenhang steht?

Als dann auch noch Courtney, Madisons beste Freundin verschwindet, macht Madison sich auf eigene Faust auf die Suche nach Antworten für die Geschehnisse. Und stößt dabei auf eine ganz ähnliche Geschichte, die sich andernorts ereignet hat. Dass der Hauptverdächtige schließlich auch noch bei ihr auftaucht, ohne dass Madison weiß, was er eigentlich von ihr will, ist zunächst mehr als verwirrend. Doch dann erscheint plötzlich alles einen Sinn zu ergeben und sie macht sich gemeinsam mit Tyler auf, den Menschen, der hinter all dem und noch viel mehr steckt, zu überführen …

Ich muss wohl zugeben, dass ich jetzt schon eine Ewigkeit an Wish U Were Dead herumgelesen habe und jetzt richtig erleichtert bin, das Buch endlich beendet zu haben. Die Geschichte zieht sich einfach wie Kaugummi zum dann doch ziemlich verwirrenden und hektischen Finale hin. Einen Spannungsbogen vermisst man hier wirklich sehr. Zumal alles zunächst darauf hindeutet, dass es in der Geschichte nur darum geht, zu verdeutlichen, was passieren kann, wenn Mobbing aus dem Ruder läuft. Dass sich alles kurz vor Schluss doch noch in Richtung Krimi entwickelt, sorgt für meine Bewertung, nämlich …


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