[REVIEW] Lemony Snicket: Das zerbrochene Fenster (Die schaurige Geschichte von Violet, Sunny und Klaus, #3)

Freitag, 29. April 2016




Kurzbeschreibung:

Liebe Leserin, lieber Leser,

wenn du noch nichts über die Baudelaire-Waisen gelesen hast, dann solltest du, bevor du auch nur einen weiteren Satz liest, Folgendes wissen: Violet, Klaus und Sunny sind gutherzig und klug, aber ihr Leben besteht bedauerlicherweise nur aus Pech und Elend. Alle Geschichten von diesen drei Kindern sind unglücklich und jammervoll und die, die du gerade in Händen hältst, ist wahrscheinlich die schlimmste von allen.
Wenn du also keine Lust auf eine Erzählung hast, in der es um einen Hurrikan, eine Signalanlage, hungrige Blutegel, kalte Gurkensuppe, einen entsetzlichen Bösewicht und eine Puppe namens Süße Susi geht, dann dürfte dich dieser Band zur Verzweiflung treiben.
Ich für meine Person werde weiterhin von diesen tragischen Geschehnissen berichten, denn das ist mein Beruf. Du aber solltest selbst entscheiden, ob du eine so traurige Geschichte überhaupt ertragen kannst.

Mit vorzüglicher Hochachtung 
Lemony Snicket



Zusammenfassung:

Nach dem heimtückischen Mord an Onkel Monty, muss Mr. Poe wieder einmal einen neuen Vormund für Violet, Sunny und Klaus finden. Seine Wahl fällt auf die verwitwete Tante Josephine, die in einem waghalsigen Haus hoch über dem Seufzersee wohnt. Dort hat sie sogar Angst vor ihrem eigenen Herd, was dazu führt, dass sie den Kindern mit Vorliebe kalte Gurkensuppe serviert. Und überhaupt hat Jesephine vor so ziemlich allem Angst. Nur leider nicht vor Graf Olaf, der in einer neuen Verkleidung alles daran setzt, endlich an das Vermögen der Baudelaire-Waisen zu kommen ...



Fazit:

Wenn ich schon den Vorgängerband, Der Reptiliensaal, bisweilen doch recht heftig für ein Kinderbuch empfand, so schießt Graf Olaf - oder eher Lemony Snicket - hiermit echt einen Vogel ab. Aber dennoch habe ich auch dieses Buch wieder verschlungen und kann im Moment gar nicht genug bekommen von den Geschichten über die Kinder Baudelaire. Was mich dann wiederum auch zu meiner Wertung veranlasst hat ...

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