[REVIEW] Matthew Quick: Die Sache mit dem Glück

Samstag, 20. Februar 2016




Kurzbeschreibung:

Bartholomew hat immer bei seiner Mutter gelebt. Als sie stirbt, muss er plötzlich allein zurechtkommen. Aber das sagt sich so leicht. Bartholomew ist 39.
Beim Aufräumen ihres Schlafzimmers findet er einen Brief von Richard Gere wieder. Darin ruft der Hollywoodstar zum Boykott der Olympischen Spiele in Peking auf, wegen Tibet. Der Brief muss Mom viel bedeutet haben, sonst hätte sie ihn nicht in ihrer Unterwäscheschublade aufbewahrt. Nun versteht Bartholomew auch, warum sie ihn in ihren letzten Tagen, als sie schon sehr durcheinander war, immer nur "Richard" genannt hat.
Er beschließt, dem Schauspieler Briefe zu schreiben. Über Moms Theorie vom Glück, über Außerirdische, Buddhismus und die Liebe zu Katzen. Und über die junge Bibliothekarin, die er schon seit Jahren einmal ansprechen möchte.
Bis jetzt hat Richard Gere noch nicht geantwortet, aber Bartholomew ist sicher, er wird ihm bei seinem Neuanfang helfen.



Zusammenfassung:

Sein ganzes bisheriges Leben hat Bartholomew Neil mit seiner Mutter verbracht. Und als sie an einem Gehirntumor verstirbt, weiß er einfach nicht, wie sein Leben von jetzt an weiter gehen soll - so ganz ohne sie. So kommt es, dass er mit fast vierzig Jahren einen Neustart machen muss. Mit der Hilfe seines Priesters, einer angehenden Psychologin, einem mürrischen Katzen-Witwer und Briefen an niemand anderen als den bekannten Schauspieler Richard Gere höchst selbst, wagt Bartholomew alsbald den ersten Schritt in ein neues Leben ...



Fazit:

Nachdem ich Matthew Quicks Silver Linings buchstäblich verschlungen und von der ersten Seite an geliebt habe, klang auch die Kurzbeschreibung von Die Sache mit dem Glück in meinen Ohren eindeutig nach einem Buch, das mir ausnehmend gut gefallen könnte. Alles in allem war ich dann aber doch enttäuscht. Da das Buch komplett in Briefform gehalten ist, fiel mir das Lesen schon von Anfang an recht schwer. Dazu kamen dann auch noch die anfangs recht unnahbar wirkenden Charaktere und eine Handlung, die viel zu lange vor sich hindümpelte, ehe mal etwas passierte. Auch war so manches schon viel zu früh vorherzusehen. Dennoch ein Buch, das im Gesamten unterhaltsam, aber eben längst nicht überragend war. Leider in keinem Vergleich zu Silver Linings zu sehen. Aber dennoch recht ordentliche ...

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