[REVIEW] Lynsay Sands: Argeneau-Reihe // #9 Vampire sind die beste Medizin

Mittwoch, 24. Juni 2015




ÜBER DAS BUCH:

In ihrem ersten Fall als Privatdetektivin soll die Vampirin Marguerite Argeneau die Mutter eines Unsterblichen aufspüren. Was sich zunächst recht einfach anhört, entpuppt sich jedoch als gefährliches Unterfangen. Nur das beherzte Eingreifen eines Vampir rettet ihr das Leben. Julius Notte ist überzeugt, dass Marguerite seine Seelengefährtin ist und will sie für sich gewinnen. Allerdings hat er schon seit ewigen Zeiten keine Frau mehr umworben ...



ZUSAMMENFASSUNG:

Mit ihren mehr als siebenhundert Jahren hat Marguerite Argeneau das Bedürfnis, sich noch einmal neu zu erfinden. Eine Privatdetektivin zu werden, stellt sie sich für ihren neuesten Lebensabschnitt als perfekt vor. Gesagt, getan. Doch schon ihr erster Fall lässt Marguerite alsbald an ihrer ach so tollen Berufswahl zweifeln. Schließlich soll sie die Mutter eines Unsterblichen, eines Vampirs, wie auch sie selbst einer ist, finden. Die Suche gestaltet sich mehr als schwierig und wenngleich Marguerite die verschollene Mutter von Christian Notte einfach nicht finden kann, besteht doch eine gewisse Möglichkeit, dass Marguerite in dessen Vater Julius jemand ganz Besonderen gefunden hat ...



FAZIT:

Ich gebe zu, dieses Buch habe ich doch erst einmal eine ganze Weile kritisch beäugt, ehe ich es dann doch aus dem Regal genommen und gelesen habe. Mit der Thematik tat ich mich einfach ein wenig schwer. Immerhin ist Mama oder auch Tante Marguerite in den bisherigen Büchern der Reihe durch und durch der mütterliche Typ gewesen - was ich so auch ganz passend fand. Demnach war ich also nicht so ganz scharf darauf, zu lesen, wie Marguerite sich benimmt wie ihre Kinder es getan haben, als die sich verliebten. Ich weiß auch nicht, kam mir einfach komisch vor - aber das ist eben meine eigene Meinung.

Und ganz wie erwartet, war es dann auch tatsächlich seltsam, mehr oder weniger unfreiwillige Bekanntschaft mit der leidenschaftlichen, hemmungslosen Marguerite zu machen. Aber da das Vorgängerbuch, Wer will schon einen Vampir? so abrupt abbrach und beide Bücher mehr oder weniger direkt ineinander über gehen, kam ich nicht umhin, gleich weiter zu lesen. Alles in allem gefiel mir das Buch - mal von Sexbomben-Marguerite abgesehen ;) - auch echt gut. Also so etwa zu guten zwei Dritteln. Dann wurde alles einfach nur noch nervig und kitschig und vorhersehbar und ... ätzend. Aber weil ich zu Beginn so viel Spaß am Lesen hatte mich auch köstlich amüsiert habe ...

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