[REVIEW] Andrew Lane: Young Sherlock Holmes // #1 Der Tod liegt in der Luft

Dienstag, 20. Januar 2015


Über das Buch:

Der junge Sherlock Holmes soll seine Sommerferien auf dem Land verbringen – bei Tante Anna in Farnham. Stundenlang dauert die Reise und nichts als Gerstenfelder weit und breit. Noch öder geht es ja wohl kaum, Sherlock ist stocksauer. Doch dann kommt alles ganz anders und plötzlich ist er mittendrin in seinem ersten Fall. Mysteriöse Todesfälle, prügelnde Muskelprotze und ein böser Baron – das erste Abenteuer des jungen Meisterdetektivs beginnt.

Zusammenfassung:

Eigentlich konnte es Sherlock gar nicht erwarten, sein Internat für die Ferien zu verlassen - bis sein Bruder Mycroft seinen Ferienplänen einen gehörigen Strich durch die Rechnung macht. Oder viel mehr ist es die Tatsache, dass sein Vater wieder als Militärfunktionär ins Ausland muss und somit niemand da ist, der auf Sherlock aufpassen kann, arbeitet Mycroft doch in London für das Ministerium. Entsprechend wenig begeistert ist Sherlock daher auch, als man ihn kurzerhand bei einem Onkel und einer Tante ablädt, die er noch nie zuvor gesehen hat.

Doch schon bald wird der Sommer weitaus unterhaltsamer - und auch gefährlicher - als Sherlock je zu hoffen gewagt hätte. Männer kommen unter mysteriösen Umständen ums Leben - getötet von einer noch mysteriöseren Wolke, wie es scheint. Eine große Verschwörung ist im Gange, so viel steht für Sherlock alsbald fest. Ein Glück, dass ihm sein Bruder nicht nur einen fähigen Tutor zur Seite gestellt hat, sondern dass Sherlock auch in dem jungen Matty einen Freund gefunden hat, der ihm dabei helfen könnte, das Rätsel zu lösen ...

Fazit:

Und wieder haben wir hier ein Buch, das ich unbedingt lesen wollte, als ich es vor einer ganzen Weile gekauft habe und das dann einfach an Interesse meinerseits eingebüßt hat. Alles in allem kann ich nun nicht gerade sagen, dass ich es bereue, das Buch erst jetzt gelesen zu haben, hat es doch nicht nur ein Manko in meinen Augen. Tatsächlich hatte ich Schwierigkeiten beim Lesen, weil mich die Geschichte einfach nicht so ganz fesseln konnte. Die Charaktere blieben auch nach guten vierhundert Seiten für meine Begriffe noch unnahbar und nicht ganz nachzuvollziehen.

Zudem waren gewisse Entwicklungen schon geradezu schmerzhaft vorhersehbar, und auch der Umstand, dass der Autor sich weit mehr mit den Gepflogenheiten in Sachen Essen zu Sherlocks Zeiten auseinander gesetzt hat, als mit gewissen Aspekten des vorliegenden Komplotts, fand ich dann doch recht nervig und unangebracht. Dennoch werde ich dieser Reihe wohl - oder übel - eine weitere Chance geben, schließlich haben wir hier erst den ersten Teil und es kann ja sein, dass mir die anderen Bücher deutlich besser gefallen werden. Hoffen kann ich ja. ;)

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