[REVIEW] Cassandra Clare: The Mortal Instruments // #6 City of Heavenly Fire

Mittwoch, 28. Mai 2014





Darkness has descended on the Shadowhunter world. Chaos and destruction overwhelm the Nephilim as Clary, Jace, Simon, and their friends band together to fight the greatest evil they have ever faced: Clary’s own brother. Sebastian Morgenstern is on the move, systematically turning Shadowhunter against Shadowhunter. Bearing the Infernal Cup, he transforms Shadowhunters into creatures of nightmare, tearing apart families and lovers as the ranks of his Endarkened army swell. Nothing in this world can defeat Sebastian—but if they journey to the realm of demons, they just might have a chance…

Lives will be lost, love sacrificed, and the whole world will change.




Sebastian verfolgt seinen wahnsinnigen Feldzug gegen die Schattenjäger, überfällt auf der ganzen Welt Institute, tötet und verwandelt ihre Bewohner. Derweil kämpft Jace um Kontrolle über das himmlische Feuer in sich und Clary sorgt sich um das, was ihr kranker Bruder als nächstes tun wird, hat er doch nach wie vor ein ganz besonders krankes Interesse an ihr. Simon und Isabelle wissen beide nicht so ganz, ob sie nun zusammen sind oder nicht. Und Alec ruft Magnus so oft an, schreibt ihm Nachrichten, bis Jace schließlich der Kragen platzt. Und nebenbei müssen sie alle natürlich auch noch die Welt retten, die Sebastian so unbeirrt zu zerstören sucht …



Was soll ich sagen? Dass ich müde bin? Ja. In etwas mehr als einem Tag habe ich heute in aller Frühe dieses nun wirklich letzte Buch der Mortal Instruments durchgelesen, habe mich schlapp gelacht, habe gelitten und geflucht, dass wohl auch meine Nachbarn etwas davon hatten. Und letzten Endes kann ich doch trotz allem nicht sagen, dass es für mich das perfekte Ende ist. Nicht so ganz, nein. Was eigentlich auch nicht schlimm ist. Aber – aber im Gegensatz zu jedem einzelnen der voran gegangenen Bücher hat sich keines bisher so in die Länge gezogen, hat mich keins bisher so gequält, weil zwischen den Sichten so vieler „wichtiger“ Charaktere hin und her gesprungen wurde.

Jace, Clary, Isabelle, Jia Penhallow, Emma Carstairs, Bruder Zachariah, Simon, Maia, Jordan, Luke, Jocelyn, Magnus, Alec, Raphael, Sebastian. Einfach zu viele, wenn es nach mir geht. Und was mir einfach so gar nicht gefallen hat, war, wie Miss Clare Emma Carstairs eingebaut hat. Fast, als würde sie für ihre neue Trilogie werben wollen, indem sie Klein-Emma auch ja oft zu Wort kommen ließ. Ganz zu schweigen davon, dass bereits jetzt klar ist, worum es teilweise in Emmas und Julian Blackthornes Geschichten gehen wird. Ja, das fand ich leider schon sehr anstrengend.

Aber um noch einmal auf den Aspekt des sich in die Länge Ziehens zurückzukommen – es gab einfach kein Ereignis, worauf die Geschichte zusteuerte, kein fest stehender Kampf am Ende, kein gar nichts. Eher dümpelte das Ganze so vor sich hin, als hätte Clare während dem Schreiben selbst noch nicht gewusst, wohin das Buch führen wird. Schade. Dennoch haben wir hier das Ende einer meiner absoluten Lieblingsbuchreihen, gespickt mit jeder Menge Charakteren, die ich inzwischen sehr lieb gewonnen habe. Und ich liebe Clares Schreibstil trotz allem. Und … Alec … und Magnus … und mehr sage ich nicht. Außer vielleicht ...

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