[REVIEW] Sara Shepard: Lying Game // Mein Herz ist rein

Donnerstag, 1. August 2013

Undurchsichtig. Mysteriös. Lying Game.

Titel: Mein Herz ist rein
Autor/in: Sara Shepard
Erscheinungsjahr: 2013
Originaltitel: Two Truths and a Lie
Verlag: cbt
Preis: 8,99€
Seiten: 317
Notes: Teil 3 der Lying Game-Reihe.

KLAPPENTEXT:
>>Sutton ist tot. Sag es niemandem. Spiel weiter mit … Oder du bist als Nächste dran.<<
Nur äußerst knapp hat Emma Paxton zwei Mordanschläge überlebt. Außer ihrem Freund Ethan weiß keiner, dass sie in die Rolle ihrer ermordeten Zwillingsschwester Sutton geschlüpft ist, um deren Mörder zu überführen. Bei den Ermittlungen stellt Emma fest, dass Suttons Herz alles andere als rein war: Die Zahl der Verdächtigen, die Sutton umgebracht haben könnten, ist astronomisch. Und ganz oben auf der Verdächtigenliste steht Suttons heimliche Liebe Thayer: gutaussehend, sexy, gefährlich ...


ZUSAMMENFASSUNG:
Thayer ist zurück. Doch als er in Emmas Zimmer auftaucht, die ja inzwischen Suttons Leben lebt, um den Mörder ihrer Zwillingssschwester zu finden, schlägt sie ihn ungewollt in die Flucht. Die Polizei steckt ihn wegen Hausfriedensbruch in Untersuchungshaft und Emmas Beziehung zu Suttons Freundinnen ist nicht mehr wie sie war. Madeline, Thayers Schwester gibt ihr die Schuld, dass ihr monatelang verschwundener Bruder kaum zurück und schon verhaftet ist. Laurel, Suttons Schwester hasst sie für etwas, von dem sie keine Ahnung hat, was es ist - sie weiß nur, dass es mit Thayer zutun haben muss.

Als dann auch noch Suttons Auto ganz in der Nähe der Stelle gefunden wird, an der sich Emma mit Sutton treffen wollte, als sie noch dachte, diese wäre am Leben, und Blut an der Stoßstange klebt, glaubt Emma, endlich vorangekommen zu sein mit ihren Ermittlungen. Doch dann erwischt Laurel Emma mit Ethan und sie und Suttons Freundinnen planen einen Lügelspielstreich mit ihm als Opfer. Hin- und hergerissen, zwischen beiden Fronten, weiß Emma nicht, was sie tun soll. Und dann kommt Thayer auch noch dank Laurel auf Kaution frei, obwohl ihr Vater Thayer so sehr verabscheut, dass er seinen Töchtern streng verboten hat, ihn je wiederzusehen ...

FAZIT:
Im dritten Buch der Lying Game-Reihe, lernen wir nun also endlich den mysteriösen Thayer Vega kennen, der in den ersten beiden Büchern immer mal wieder erwähnt wird, bis er dann am Ende des zweiten Bandes und Anfang des dritten in Suttons Zimmer steht und Emma fast zu Tode erschreckt. Zu behaupten, mich hätte Thayer nicht von Anfang an neugierig gemacht, wäre ... nun ja, gelogen. Und irgendein merkwürdiger Sinn hat mir auch die ganze Zeit eingeflüstert, dass Thayer nicht das ist, wonach er aussieht - oder auch nicht aussieht.

Die Auflösung seines Geheimnisses jedoch war einfach - unter Ermangelung eines passenderen Wortes - banal. Banal und oberfächlich und vor allem auch noch ziemlich abgedroschen. Und so was kenne ich von Sara Shepard eigentlich so gar nicht. Nimmt man hinzu, dass dieses Buch die Geschichte wirklich nur minimal vorangebracht hat, muss ich zugeben, dass ich schon ein wenig enttäuscht bin. Alles in allem leider das bisher schlechteste Buch der Reihe.

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