[REVIEW] Maggie Stiefvater: Ruht das Licht

Mittwoch, 28. August 2013

Spannend. Unterhaltsam. Schön.

Titel: Ruht das Licht
Autor/in: Maggie Stiefvater
Erscheinungsjahr: 2011
Originaltitel: Linger
Verlag: Script5
Preis: 18,90€
Seiten: 400
Notes: Teil 2 der Reihe um Sam und Grace.

KLAPPENTEXT:
Obwohl alles verloren schien, ist Sam zu Grace zurückgekehrt. Er hat den Wolf in sich besiegt und jetzt liegt ein ganzes Leben in seiner Menschengestalt vor ihm. Doch nun ist es Grace, deren Zukunft ungewiss erscheint. Sie, die sich ihrer menschlichen Haut immer so sicher war, hört nachts die Stimmen der Wölfe und weiß: Sie rufen nach ihr.

Wogegen Grace sich mit aller Macht wehrt, wäre Cole hochwillkommen. Cole wünscht sich nur eines: Vergessen. Vergessen, wer er ist. Vergessen, was er getan hat. Die Wolfshaut ist seine Zuflucht. Doch trotz der eisigen Kälte gelingt es ihm nicht, die Wolfsgestalt dauerhaft anzunehmen.

Als Coles Vergangenheit ihn einholt und sich immer mehr neugierige Augen auf die Wölfe richten, muss Sam zusehen, wie seine Welt zerbricht: Das Rudel schwebt in größter Gefahr und Grace hält nur noch die Liebe zu ihm in ihrem menschlichen Leben. Sam ahnt, dass der Wolf in ihr eines Tages siegen wird ...


ZUSAMMENFASSUNG:
Sam lebt und kann nun endlich mit seiner großen Liebe Grace zusammen sein. Doch gerade, als alles eigentlich so sein sollte, wie er es sich immer erträumt hat, tauchen neue Probleme auf. Einer der drei Wölfe, die Beck zum Erhalt des Rudels vor seiner letzten Verwandlung im Winter aus Kanada mitgebracht hat, ist ein weithin bekannter Musiker, dessen Erscheinen überall für Furore sorgt. Und eben jener Musiker ist der Wolf, der große Probleme damit hat, in seiner Wolfsgestalt zu verharren.

Zudem scheint Grace immer kränker zu werden. Hin- und hergerissen zwischen seinem Pflichtgefühl dem Rudel und somit auch Beck gegenüber, versucht er sein bestes, um die Existenz des Rudels und damit auch den Musiker Cole vor der Welt geheimzuhalten. Doch auch Grace braucht ihn mehr denn je. Während sich ihr Zustand verschlechtert, muss Sam sich wohl oder übel damit auseinander setzen, dass er sie erneut verlieren könnte ...

FAZIT:
Im zweiten Teil der Trilogie um die Wölfe von Mercy Falls, rückt die Geschichte um Sam und Grace fast ein wenig in den Hintergrund, wie ich finde. Stattdessen haben Cole und Isabel ihren großen Auftritt. Einen recht gelungenen, wie ich finde. Denn Isabels kühle und herablassende Art ergänzt sich super mit Coles ziemlich kaputtem, sarkastischen Wesen. Im Gegensatz zum Vorgängerbuch konnte mich die Geschichte dieses Mal jedoch leider nicht ganz so fesseln.

Der Verlauf der Geschichte war mir dieses Mal einfach zu durcheinander und die Prioritäten waren seltsam geordnet. Auch das Ende des Buches stand schon nach der ersten Seite fest - so gewollt von der Autorin -, sodass es nur noch galt, zu erfahren, wie die Geschichte an diesen Punkt gelangen konnte. Das wiederum war mir leider nicht genug, hatte für mich nicht genug Spannung. Deshalb - ein ganz nettes Buch, aber nicht überragend.

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