[REVIEW] Stephen Chbosky: The Perks of Being a Wallflower

Samstag, 13. Juli 2013

Einzigartig. Wundervoll. Perfekt.

Titel: The Perks of Being a Wallflower
Autor/in: Stephen Chbosky
Erscheinungsjahr: 2009
Originaltitel: The Perks of Being a Wallflower
Verlag: Simon & Schuster
Preis: 7,99€
Seiten: 232

KLAPPENTEXT:
Charlie is a freshman. And while he's not the biggest geek in the school, he is by no means popular. Shy, introspective, intelligent beyond his years yet socially awkward, he is a wallflower, caught between trying to live his life and trying to run from it. Charlie is attempting to navigate his way through uncharted territory: the world of first dates and mixed tapes, family dramas and new friends; the world of sex, drugs, and The Rocky Horror Picture Show, when all one requires is that perfect song on that perfect drive to feel infinite. But Charlie can't stay on the sideline forever. Standing on the fringes of life offers a unique perspective. But there comes a time to see what it looks like from the dance floor.


ZUSAMMENFASSUNG:
Charlie ist fünfzehn, als sein bester Freund Michael Selbstmord begeht. Kurz darauf beginnt er damit, Briefe an einen Unbekannten zu schreiben. Briefe, in denen er von seinem Leben erzählt, von seinen Sehnsüchten und seinen eigenen Gedanken - aber auch von den dunklen Kapiteln in seinem Leben, wie dem Tod seiner Tante Helen vor fast neun Jahren. Er erzählt davon, wie er die hübsche Sam und ihren Stiefbruder Patrick kennen gelernt hat und wie deren Freundschaft sein Leben für immer veränderte. Er schreibt von Liebe, von abgrundtiefer Traurigkeit - und doch auch von Hoffnung.

Schon nach dem ersten Brief ist klar, dass Charlie anders ist als andere Fünfzehnjährige. Er hatte noch nie eine Freundin und wurde auch noch die von einem Mädchen geküsst. Freunde findet er - mit Ausnahme von Michael damals - mehr als schwer. Und doch macht ihn all das nur noch menschlicher. Doch er würde schon gern wissen, was eigentlich nicht mit ihm stimmt. Die Antwort auf diese Frage erhält er jedoch erst, nachdem ihm Sam und Patrick endlich zu einem Leben verholfen haben, das zu leben ihm endlich auch einmal Spaß macht, und da ist es beinahe schon zu spät ...

FAZIT:
So lange schon wollte ich dieses Buch lesen - und nun hatte ich es bereits innerhalb weniger Stunden durch. Ich muss sagen, das Buch hinterlässt einen einzigartigen, aber ebenso eigenartigen Nachgeschmack. Zum einen ist da natürlich Charlie, der mal so ganz anders ist. Ein fünfzehnjähriger Anti-Held Anfang der 90er, den man mit jedem Brief ein bisschen mehr liebgewinnt. Weil er bisweilen so unglaublich unbeholfen ist und auch, weil er manchmal unbewusst genau der Freund ist, den Sam und vor allem Patrick hin und wieder brauchen. Oder der Bruder, den sein Bruder oder seine Schwester gerade brauchen.

Und neben Charlie sind da natürlich auch noch vor allem Sam und Patrick. Sam, die wie Charlie nicht so recht weiß, was sie eigentlich wert ist und wie viel sie anderen bedeutet. Was Patrick angeht, so muss ich offen zugeben, dass der von Anfang an neben Charlie mein absoluter Lieblingscharakter war. Mir gefiel es, dass er scheinbar einer dieser Menschen ist, bei denen es keinen Filter gibt, einer von denen, die sagen, was sie denken. Und diese drei zusammen - Charlie, Sam und Patrick - erschufen schon ganz alleine eine Geschichte, die ich jetzt zu meinen absoluten Lieblingsgeschichten zähle. Ich liebe dieses Buch. Schluss. Aus.

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