[REVIEW] Karin Slaughter: Gottlos

Sonntag, 28. Juli 2013

Beklemmend. Fanatisch. Karin Slaughter.

Titel: Gottlos
Autor/in: Karin Slaughter
Erscheinungsjahr: 2007
Originaltitel: Faithless
Verlag: Wunderlich
Preis: 19,90€
Seiten: 511
Notes: Teil 5 der Reihe um Sara Linton und Jeffrey Tolliver.

KLAPPENTEXT:
Der Schrei erstickt in der schwarzen Erde über dir.

Als die Gerichtsmedizinerin Sara Linton und Chief Jeffrey Tolliver die Leiche des jungen Mädchens im Wald finden, sind sie entsetzt. Sie war lebendig begraben worden. Ihr Tod musste langsam und unvorstellbar qualvoll gewesen sein.

Doch die Ermittlungen sind mehr als schwierig. Abigails Familie gehört einer überaus fromm lebenden Sekte an, die nur wenig Kontakt zur Außenwelt hat.

Da entdeckt die Polizei einen zweiten Sarg, der bereits vermodert ist. An der Innenseite finden sich Kratzspuren. Jeffrey wird klar, dass Abigail nicht das erste Opfer des Killers war ...


ZUSAMMENFASSUNG:
Als Sara Linton nach einem Streit mit ihrem Wieder-Lebensgefährten Jeffrey Tolliver auf dem Weg nachhause ist, stoßen beide unvermittelt auf ein Eisenrohr, das aus dem Boden ragt. Das Rohr steckt in einer Holzkiste, die in der Erde vergraben ist. Und in der Kiste liegt eine junge Frau. Tot. Erstickt, wie es scheint. Schon bald ergeben die Ermittlungen, dass die Familie der toten Abigail Teil einer religiösen Sekte ist, in der noch immer die Männer das Sagen haben.

Von einer düsteren Vorahnung angetrieben, lässt Jeffrey im Wald nach weiteren Holzkiste suchen - und findet eine. Doch diese ist leer und alt. Als festgestellt wird, dass Abigail nicht erstickt, sondern mit Zyankali vergiftet wurde, gerät ein Mann in den Mittelpunkt der Ermittlungen, dessen Frau Polizistin Lena Adams begegnete, als sie beide eine Abtreibung vornehmen ließen. Die haben einander in der Hand, denn Lena fürchtet nichts so sehr, wie dass ihr Umfeld von ihrer Abtreibung erfahren könnte. Doch dann verschwindet Abigails Schwester und Lenas Zögern könnte über Leben und Tod entscheiden ...

FAZIT:
Yihaa, für mich also dann endlich das letzte Buch von Karin Slaughters Buchreihe um Sara Linton und Jeffrey Tolliver! Und obwohl ich schon zu Beginn des Buches recht froh war, dass ich von Lena Adams und zuweilen auch Sara Linton jetzt endlich die letzte Dosis bekommen würde, habe ich mich davon im Hinblick auf meine Bewertung dieses Buches nicht beeiflussen lassen, denn alles andere wäre unfair gewesen.

Und trotz allem muss ich leider sagen, dass Gottlos für mich ebenso schwach abschnitt, wie Zerstört - zu meiner Rezension. Ich habe die Spannung vermisst, den Sog, den Bücher wie Dreh dich nicht um oder Vergiss mein nicht aufgebaut haben und der einen daran hinderte, das Buch zur Seite zu legen. Vielmehr dümpelte die Geschichte einfach nur vor sich hin und kam für Slaughtersche Verhältnisse wirklich blutleer und leichenfrei daher. Und auch eine Lena Adams, die durch ihr unglaublich nerviges "Ich muss jetzt mit dem Kopf durch die Wand, ganz egal, was ich damit anrichte"-Gehabe nur noch negativ zu beuteilen ist, verbessert diese Geschichte nicht im Geringsten. Schade.

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