[REVIEW] Yves Grevet: Méto // Das Haus

Dienstag, 14. Mai 2013

Fesselnd. Neu. Méto.

Titel: Das Haus
Autor/in: Yves Grevet
Erscheinungsjahr: 2012
Originaltitel: La Maison
Verlag: dtv
Preis: 14,95€
Seiten: 218
Notes: Teil 1 der Méto-Trilogie.

KLAPPENTEXT:
Sie leben im HAUS, ohne zu wissen, woher sie kommen und was mit ihnen geschieht. Hinter verbarrikadierten Fenstern und Türen, immer bewacht. 64 Jungen, die dasselbe Schicksal teilen. Bis einer sich erhebt für ein Leben in Freiheit: Méto

ZUSAMMENFASSUNG:
Méto lebt, zusammen mit gut sechzig anderen Jungen, im so genannten Haus. Dort wird ihr Tag von den sogenannten Cäsaren bestimmt. Verstoßen sie gegen eine Regel, müssen sie ins Kühlhaus, wo schon so mancher ein paar Finger verloren hat. An die Zeit vor seinem Leben im Haus kann sich Méto nicht mehr erinnern und auch die Wörter "Mutter" und "Vater" sind ihm und den anderen ebenso fremd wie der Anblick einer Frau oder eines Mädchens.

Was passiert, wenn sein Bett zerbricht - wenn er zu groß, zu schwer, zu alt geworden ist -, weiß er genauso wenig wie die anderen. Er kann nur hoffen, dass er draußen auf der Insel in die Lehre gehen darf. Und eigentlich hat sich Méto bereits an all das Nicht-Wissen gewöhnt. Zumindest glaubt er das beinahe, bis ihm ein neuer Junge anvertraut wird. Und mit den Fragen, die der ihm stellt, kommen in Méto nach und nach immer mehr Zweifel an dem auf, was er sein Leben nennt. Doch die Verräter sind nicht weit, könnten sogar im Bett neben seinem schlafen ...

FAZIT:
Ich muss ja ehrlich zugeben, dass ich dieses Buch erst gar nicht lesen wollte. Einfach, weil ich weder mit dem Cover noch mit dem Klappentext etwas anzufangen wusste. Dass ich es dann doch gelesen habe, nun ja, ich bin recht froh darum. Denn Métos Geschichte ist mal so etwas ganz Anderes. Weg von der inzwischen fast schon klassischen Dystopie, hin zu mehr Geheimniskrämerei, Undurchsichtigkeit und einer neuen Idee, die mich richtig in ihren Bann gezogen hat. Und auch Leute, die die Bücher von französischen Autoren eher mit Vorsicht beäugen, werden an diesem Buch ihre Freude haben - ebenso wie Leser, die sich nicht gerade in der hier empfohlenen Altersspanne zwischen zwölf und fünfzehn Jahren befinden.

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