[REVIEW] Lissa Price: Starters

Donnerstag, 7. März 2013

Unglaublich. Gnadenlos. Starters.

Titel: Starters
Autor/in: Lissa Price
Erscheinungsjahr: 2012
Originaltitel: Starters
Verlag: ivi
Preis: 15,99€
Seiten: 399
Notes: Teil 1 der Starters-Reihe.

KLAPPENTEXT:
DEINE ZUKUNFT GEHÖRT DIR ...

1. Vorsicht! Sie haben den Körper eines anderen Menschen gemietet.

2. Es ist nicht gestattet, den gemieteten Körper zu verändern oder zu verletzen.

3. Wir haften nicht für illegale oder gefährliche Aktivitäten, die Sie mit dem gemieteten Körper ausüben.

... DOCH DEIN KÖRPER GEHÖRT UNS!


ZUSAMMENFASSUNG:
Ein Jahr ist es her, seit Callie und ihr kleiner Bruder Tyler alles verloren haben. Ein Jahr, seit ihre Mutter an den Sporen starb und ihr Vater nie mehr von der Quarantänemaßnahme zurückkehrte. Und in diesem Jahr hat sich auch die Welt verändert. Die Vereinigten Staaten - oder das, was noch von ihnen übrig ist - sind vom Rest der Welt isoliert, aus Angst, die Sporen könnten auch auf andere Länder übergehen. Als wäre das noch nicht schlimm genug, sind die einzigen Überlebenden auch noch Starters - Jugendliche und Kinder - und Enders - alte Menschen, die auch gerne mal 200 Jahre alt sind - weil man damals vor Beginn des Krieges erst die Schwachsten gegen die Sporen impfte.

So fern die Starters keine Großeltern haben, leben sie auf der Straße, wo sie jederzeit von den Marshals aufgegriffen und in Heime gesteckt werden können, wo man sie zu Zwangsarbeit zwingt. Mit der Hilfe des jungen Michael ist es Callie bisher gelungen, sich und ihren kranken Bruder Tyler durchzubringen. Doch als sich Tylers Zustand einfach nicht bessert, entscheidet sich Callie für die einzige Option, die ihr noch bleibt - sie sucht die Firma Prime Destinations auf.

In der so genannten Body Bank bietet man ganz besondere Dienste an. Alte Enders, können hier die Körper von jungen, mittellosen und oftmals auf der Straße lebenden Starters mieten, um so noch einmal jung zu sein. Als Callie ihren Vertrag unterschreibt, ahnt sie noch nicht, dass sie damit ihr eigenes Todesurteil unterzeichnet. Denn nicht nur, dass die oftmals fast obszön reichen Enders sich ganz und gar nicht an die Verträge halten, die ihnen verbieten, den geliehenen Körpern zu schaden. Nein, auch Prime Destinations selbst ist undurchsichiger und gnadenloser, als Callie je gedacht hätte. Ganz zu schweigen davon, dass Callies "Mieterin" plant, der Firma auf Callies Kosten das Handwerk zu legen ...

FAZIT:
Nachdem dieses Buch noch schon ein Weilchen auf meinem SUB geschlummert hat, ist es jetzt also meiner neu entdeckten Motivation in Sachen "Mach den SUB platt!" zum Opfer gefallen. Und wenngleich ich die ersten 100 Seiten in einem Rutsch gelesen habe, kann ich nicht unbedingt sagen, dass dies an der Geschichte lag. Mir gefiel die Idee, die hinter der Geschichte steckt, eigentlich wirklich gut, aber an der Umsetzung hat es dann doch ein wenig gehapert.

Am meisten fiel mir der Umstand auf, dass der so genannte "Sporenkrieg" zwar erst vor einem Jahr war, die ganzen Enders aber trotzdem schon zum Teil 200 Jahre alt sind und das einfach so ist. Es wird nur erwähnt, dass die Menschen immer älter werden, aber nicht, wie es sein kann, dass es innerhalb eines Jahres so viele Leute mit weit über hundert Jahren auf dem Buckel gibt. Verwirrend. Und wenn man dann noch hinzunimmt, dass diese Leute dann auch noch Großmütter und Großväter von Teenies sein sollen. Sehr verwirrend.

Dann zum Verlauf der Geschichte. Zunächst ist da mal Michael, zu dem sich Callie hingezogen fühlt. Dann lässt sie ihren Bruder Tyler bei ihm und tritt ihre neue "Arbeit" bei Prime Destinations an - und schon ist da Blake. Reich, attraktiv und ganz plötzlich Callies absoluter Traumtyp, der sie, nachdem sie sich nur ganz kurz gesehen haben zu einem romantischen Date ausführt. Ziemlich übertrieben. Aber bei all den Mankos an der Geschichte, fand ich die Aufmachung des Buches doch richtig toll - ganz besonders, wenn man den Schutzumschlag ablegte. Der eigentliche Einband des Buches ist nämlich metallic-blau und silber geprägt. Wirklich, wirklich schön.

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