[REVIEW] Kai Meyer: Arkadien fällt

Freitag, 30. November 2012

Titel: Arkadien fällt
Autor/in: Kai Meyer
Erscheinungsjahr: 2011
Originaltitel: Arkadien fällt
Verlag: Carlsen
Preis: 19,90€
Seiten: 443
Notes: Teil 3 der Arkadien-Trilogie.

KLAPPENTEXT:
Zwei Liebende gegen die Götter ...

Sie suchte nach den richtigen Worten, aber die gab es nicht. Sie konnte es nur so sagen, wie sie es fühlte, auf die Gefahr hin, dass es ungelenk klang oder albern. Was sie nicht sagte, was Ich liebe dich. Das wusste er längst.
Stattdessen flüsterte sie: "Alles, was wichtig war, haben wir richtig gemacht. Vom ersten Augenblick an."
Er nickte. "In jeder Minute."


ZUSAMMENFASSUNG:
Dass es nicht einfach werden würde, einen Mafia-Clan zu führen, wussten sowohl Alessandro als auch Rosa von Anfang an. Dass man sie jedoch so bald hintergehen und aus dem Weg räumen will, hätten sie nicht erwartet. Denn genau das ist der Fall. Ehe sie sich versehen, wird ihnen der Mord an der Richterin angelastet und die berüchtigten Killer der Clans machen Jagd auf das Paar, dem es nur mit Mühe gelingt, zu fliehen. Und damit nicht genug.

Obgleich im Grunde Erzfeinde, wird den beiden auch sehr bald klar, dass die Alcantaras und Carnevares sich verbündet haben, um sie von der Spitze ihrer Clans zu vertreiben. Außerdem ist auch noch der Hungrige Mann wieder auf Sizilien und verfolgt einen perfiden Plan. Und Alessandro und Rosa wird mehr und mehr klar, wie viel eigentlich hinter dem Hass zwischen den Carnevares und den Alcantaras steht, was die Statuen der sich umarmenden Schlange und des Panthers auf den Meeresboden zu bedeuten hatten, und vor allem: was es mit TABULA und Rosas scheinbar gar nich totem Vater Davide auf sich hat ...

FAZIT:
Nach über einem Jahr habe ich nun endlich die Arkadien-Trilogie beendet. Ich muss ja sagen, dass ich es kaum abwarten konnte und das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe. Und eigentlich gefiel es mir die meiste Zeit wirklich ausgesprochen gut. Je mehr sich die Geschichte jedoch dem Ende zuneigte, desto mehr konnten auch Kai Meyers Talent zur Aufrechterhaltung der Spannung und sein wirklich angenehmer Schreibstil nichts mehr daran ändern, dass die Auflösung all der Rätsel immer absurder wurde.

Zwar gab es da so einiges, was ich nicht erwartet hätte und das meine Fragen hinreichend beantwortet hat, aber als plötzlich von unsichtbaren Göttern die Rede war, die in den ersten beiden Bänden und auch im Großteil des letzten Bandes nicht erwähnt worden sind, fand ich das Ganze doch ein wenig ... abgedreht. Fantasy hin oder her - ein solches Ende erscheint mir leider mehr als unpassend und macht das Lesevergnügen der gesamten Trilogie fast ein wenig zu Nichte. Außerdem muss ich leider auch sagen, dass es mir als weibliches Individuum bisweilen doch recht auf den Nerv ging, wie Kai Meyer - ein Mann, wohlgemerkt - Rosa "angekleidet" hat. Ein bisschen zu männlich fantasiert, wenn ihr mich fragt. Aber weil die ersten beiden Bände der Reihe so super waren ...


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