[REVIEW] Rick Riordan: Percy Jackson // Die letzte Göttin

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Titel: Die letzte Göttin
Autor/in: Rick Riordan
Erscheinungsjahr: 2011
Originaltitel: The Last Olympian
Verlag: Carlsen
Preis: 16,90€
Seiten: 461
Notes: Teil 5 der Percy Jackson-Reihe.

Jetzt sind Percy und seine Freunde gefragt: Ihr Todfeind Kronos holt zum letzten Schlag aus und marschiert auf den Olymp zu, mitten ins Herz von New York - dabei sind doch die olympischen Götter alle ausgezogen, um gegen das wiederstandene Monster Typhon zu kämpfen! Gemeinsam mit den Jägerinnen der Artemis und den zum Leben erweckten Denkmälern der Stadt versuchen die jungen Halbblute, den Sitz der Götter zu verteidigen. Aber zu allem Unglück haben sie auch noch einen Spion in den eigenen Reihen.


Nur noch wenige Tage, dann wird Percy sechzehn Jahre alt und die Prophezeiung wird sich erfüllen - es wird sich entscheiden, ob er die Welt retten oder sie zerstören wird. Und es bleibt keine Zeit für Ängste und ähnlichen Ballast. Schließlich sind die olympischen Götter gerade vollauf mit der Bekämpfung des Monsters Typhon beschäftig oder fechten - wie Poseidon - einen erbitterten Kampf um ihr eigenes Königreich aus, während Kronos Armee scheinbar ungebremst auf den Olymp vorrückt.

Nur Percy, Anabeth und ihre Freunde sind noch übrig, um Kronos' Armee Einhalt zu gebieten. Aber um das zu schaffen, muss Percy erst einmal tief in Lukes Vergangenheit eintauchen. Immerhin vernichtet man seinen Feind - im Körper von Luke - wohl am besten, in dem man all seine Schwachstellen kennt. Dieser Weg führt Percy wieder einmal hinab in die Unterwelt, wo Hades alles andere als begeistert davon ist, ihn wiederzusehen.

Tatsächlich ist er sogar so wenig begeistert, dass er Percy mit dem Versprechen einzusperrt, ihn erst wieder in ein paar Jahrzehnten dort herauszuholen, während er selbst sich vor dem Krieg drückt und lieber in der Unterwelt bleibt. Doch das geht natürlich nicht. Schließlich muss Percy erst einmal im Styx baden und dann den Olymp vor Kronos und den anderen Titanen retten ...

Nachdem ich, wie es mir scheint, ewig darauf gewartet habe, dieses Buch lesen zu können - unsere Bibliothek hier kauft eindeutig zu gerne das 10. Exemplar von Harry Potter, statt in die neueren Buchreihen zu investieren -, war es nun also endlich so weit. Kaum hatte ich das Buch in den Händen, konnte ich es kaum wieder weglegen. Obgleich ein wenig holprig zu Anfang - immerhin habe ich Band 4 der Reihe nun schon vor mehr als einem Jahr gelesen -, war die gesamte Geschichte sehr bald derartig spannend, dass ich einfach hellauf begeistert war.

Percy ist und bleibt ein Hauptcharakter aus der Rubrik "Unglaublich sympathisch" und macht auch im Finale der Buchreihe mein kleines Leserherz sehr glücklich. Mit Sarkasmus und bisweilen recht abstrus amüsantem Humor haben wir hier ein Buch, das den wunderbaren Abschluss einer wirklich lesenswerten und toll geschriebenen Buchreihe bildet. Wirklich sehr zu empfehlen. Zudem gab es nur derart kleine Mankos, dass das letzte Buch der Percy Jackson-Reihe nun auch als erstes der fünf Bücher mit einer vollen Punktzahl belohnt werden darf.

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