[REVIEW] Mo Hayder: Verderbnis

Samstag, 7. Juli 2012

Titel: Verderbnis
Autor/in: Mo Hayder
Erscheinungsjahr: 2011
Originaltitel: Gone
Verlag: Goldmann
Preis: 19,99€
Seiten: 447
Notes: Teil 5 der Reihe rund um Jack Caffery.

Er beobachtet dich. Wartet auf dich. Dann holt er dich!

An einem kühlen Novemberabend wird auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Nähe von Bristol ein Auto entwendet. Mit Gewalt – und mit der elfjährigen Martha Bradley auf dem Rücksitz. Detective Inspector Jack Caffery hofft zunächst, dass der Täter nur das Auto und nicht das Kind wollte. Doch er wird eines Besseren belehrt. Martha Bradley bleibt verschwunden, spurlos. Der Täter lässt ihn wissen, dass er es wieder tun wird. Jack Caffery spürt, dass er seinen Gegner auf keinen Fall unterschätzen darf, scheint dieser doch jeden seiner Schritte zu kennen. Und zu seinem Wort zu stehen, denn kurze Zeit später entführt er ein weiteres kleines Mädchen. Jack Caffery und sein Team tun alles, um die beiden Kinder zu finden, doch die Zeit arbeitet gegen sie, und mit jeder Stunde, die vergeht, wird die Suche nach den Mädchen aussichtsloser …

Als DI Jack Caffery mit dem Fall eines Autodiebstahls beauftragt wird, bei dem wie durch Zufall auch die Tochter der Geschädigten geraubt wurde, ahnt er noch nicht, dass dies einer der härtesten Fälle seiner Laufbahn werden wird. Denn die Entführung des Kindes war keineswegs ein Zufall, wie spätestens dann offenkundig wird, als ein weiteres Mädchen entführt wird. Und jede Spur, der Caffery nachgeht, scheint in einer Sackgasse zu enden. Der Täter weiß aus unerfindlichen Gründen bereits über seine nächsten Schritte Bescheid, ehe Caffey sie überhaupt tut.

Und bei diesem Fall ist es auch nicht gerade eine große Hilfe, dass er weiß, dass Flea Marley, eine Polizeitaucherin, die Caffery von Anfang an fasziniert hat, die Frau eines Prominenten getötet und ihre Leiche versteckt hat. Doch natürlich kniet sich auch Flea in den Fall der vermissten Mädchen - was sie dann auch fast das Leben kostet. Denn während Flea auf eigene Faust ermittelt, hat Caffery einen Verdacht, wer hinter alldem stecken könnte. Als er jedoch sicher ist, die Wahrheit zu kennen, ist die Zeit schon fast abgelaufen ...

Nachdem ich die ersten vier Bücher dieser Reihe richtig verschlungen habe, konnte ich es kaum erwarten nun auch Verderben zu lesen - was allerdings dann doch ganz schön gedauert hat, wie man sieht. Fast schon eineinhalb Jahre lang musste ich warten, bis ich das Buch dann endlich in der Bibliothek ergattern konnte - und das Warten hat sich weiß Gott gelohnt! Eine geniale Geschichte, in der man immer wieder glaubt, nun endlich den Täter zu kennen, nur um abermals getäuscht zu werden.

Zudem entwickelt sich die Geschichte zwischen Caffery und Flea Marley merklich weiter, so dass der Vorgänger Haut beinahe nahtlos in Verderben übergeht, was es einfach macht, wieder in die Welt von Jack Caffery einzutauchen. Großartiger Schreibstil, einzigartige und sympathische Charaktere - einfach suuuuuuper! Da kann man den nächsten Teil der Reihe kaum abwarten!


Hier findet ihr übrigens auch meine Rezensionen zu den vier Werken, die vor diesem Buch erschienen sind:
  1. Der Vogelmann
  2. Die Behandlung
  3. Ritualmord
  4. Haut

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