[REVIEW] Patricia Cornwell: Schuld

Dienstag, 29. Mai 2012

Titel: Schuld
Erscheinungsjahr: 2011
Originaltitel: Cause of Death
Preis: 9,99€
Seiten: 380
Notes: Kay Scarpettas 7. Fall.

Silvester in Virginia. Chief Medical Examiner Dr. Kay Scarpetta wird zum Schiffsfriedhof der Navy gerufen, wo im eiskalten, brackigen Wasser eine Leiche treibt. Die Gerichtsmedizinerin kannte den Toten, einen jungen investigativen Reporter, gut. Was suchte er an diesem verlassenen, öden Ort? Scarpetta findet heraus, dass er über eine fundamentalistische Sekte recherchierte. Und sie ahnt nichts von der Gefahr, die ganz Amerika bedroht.

Als Chief Medical Examiner Dr. Kay Scarpetta über Silvester die Vertretung für einen Kollegen in einem anderen Teil ihres Zuständigkeitsbereichs übernimmt, ahnt sie nicht, dass die Gegend längst nicht so ländlich und ruhig ist, wie es zunächst scheint. Denn als man sie mitten in der Nacht über eine Leiche informiert, die auf einem Schiffsfriedhof gefunden wurde, ist es nicht nur die Tatsache, dass sie später gar niemand von der Polizei angerufen haben will, die Scarpetta stutzig macht. Als sie dann nämlich zum Schiffsfriedhof fährt und dort ihrer Arbeit nachgehen will, macht ihr dort auch Captain Green das Leben schwer, besteht er doch darauf, dass der Tote in den Zuständigkeitsbereich der Navy fällt.

Doch Kay Scarpetta wäre nicht Kay Scarpetta, wenn sie Green nicht überlegen wäre. Wie sich herausstellt, handelt es sich bei dem Toten um einen Reporter, mit dem Scarpetta ein freundschaftliches Verhätnis pflegte. Wie es scheint, wurde er während des Tauchens vergiftet. Allerdings glaubt der ermittelnde Detective Scarpetta nicht, dass es wirklich Mord gewesen sein soll und wird zudem mehr als aufdringlich. So aufdringlich, dass er am Ende sogar Scarpettas Autoreifen zerschneidet und sie so mehr oder weniger zum Rückzug nachhause animiert.

Kaum dort angekommen geschieht ein zweiter Mord, der eigentlich Scarpetta selbst gegolten haben dürfte. Grund genug für Kay, mit der Hilfe von Detective Marino, ihrem alten Freund und Kollegen der Sache auf den Grund zu gehen. Und die Spur führt geradewegs ins Lager einer fundamentalistischen Sekte, deren Anführer in der Vergangenheit bereits mit Scarpetta aneinender geraten ist. Eine Sekte, die in ihrer ganz eigenen Bibel nichts als Tod, Mord und Gewalt predigt ...

Nachdem der Anfang des Buches mir ein wenig holprig vorkam, hat sich nach etwa 40-50 Seiten dann doch ein gewisser Sog eingestellt, der mich dazu veranlasst hat, das Buch erst einmal nicht aus der Hand zu legen. Und an sich gesehen ist die Geschichte auch stimmig und spannend. Allerdings erschienen mir die Verbindungen zwischen dem Mord an dem Reporter und allem anderen dann doch ein bisschen zu dürftig und weit hergeholt, ohne dass man sie wirklich nachvollziehen kann. Leider ein ziemlicher Kritikpunkt. Aber davon abgesehen ein prima Thriller.




Für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares bedanke ich mich herzlich bei

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